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Stadler Rail: Auftragseingang wieder auf hohem Niveau

Der Auftragseingang von Stadler Rail lag 2013 mit 2,6 Mrd. CHF nach dem Einbruch 2012 (0,7 Mrd. CHF) wieder auf dem Niveau früherer Jahre. Allerdings konnte damit die im Vorjahr entstandene Lücke noch nicht vollständig gefüllt werden, teilte deren Chef Peter Spuhler am 13.06.2014 mit.

 

Dadurch ist die Auslastung der Schweizer Werke ab Mitte 2015 noch ungenügend. Der SBB-Auftrag für die NEAT-Züge mit einem Volumen von 980 Mio. CHF, der derzeit durch Einsprachen von Alstom blockiert ist, würde mittelfristig dazu beitragen, die Auslastung zu verbessern. Dank des hohen Auftragsbestandes aus den Jahren 2008 bis 2010 lag der Umsatz 2013 bei 2,5 Mrd. CHF, 2012 lag er bei 2,4 Mrd. CHF. Für das laufende Jahr rechnet Peter Spuhler mit einem Umsatz von 1,7 Mrd. CHF. Rund 50 % ihres Umsatzes erzielte Stadler Rail im vergangenen Jahr mit Kunden aus der Schweiz. Der am besten verkaufte Zug ist der Flirt mit rund 40 % des Umsatzes. Wegen der EU-Schuldenkrise und der Währungsverwerfungen peilt Stadler neue Märkte und neue Segmente an. Erste Erfolge konnten erzielt werden. In Zentral- und Osteuropa konnte eine ganze Reihe von wichtigen Aufträgen gewonnen werden. (cm)

Artikel Redaktion Eurailpress
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