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ÖBB-Konzernergebnis: Sanierungserfolge in allen Teilkonzernen

Der ÖBB-Konzern hat 2012 – ein Jahr früher als geplant – mit einem deutlichen Gewinn von +66,5 Mio. EUR (EBT) abgeschlossen und sich gegenüber der Bilanz 2011 (-27,9 Mio. EUR) um +94,4 Mio. EUR verbessert.

Haupttreiber des Ergebnisses waren signifikante Ergebnisverbesserungen der Rail Cargo Austria AG (EBT +29,0 Mio. EUR gegenüber -48,6 Mio. EUR 2011) sowie Umsatzzuwächse der Personenverkehr AG (EBT +41,5 Mio. EUR). Auch die ungarische Güterverkehrstochter Rail Cargo Hungaria konnte erstmals mit +13,5 Mio. EUR EBT positiv bilanzieren. Der Teilkonzern Infrastruktur AG schloss das Bilanzjahr 2012 mit einem EBT von +8,8 Mio. EUR ab. Das Sanierungsprogramm "FIT 2015" wird auch 2013 fortgesetzt. Die Schwerpunkte liegen auf der weiteren Internationalisierung in Südosteuropa, einer offensiven Wachstumsstrategie in den Heimatmärkten Österreich und Ungarn sowie der Fokussierung auf klar definierte Schlüsselbranchen. Konzernziel ist eine Ergebnisverbesserung um 500 Mio. EUR bis 2015, um die Kapitalkosten zu verdienen und die Unternehmenssubstanz nachhaltig abzusichern. (wkz/cm)

 

Artikel Redaktion Eurailpress
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