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ÖBB 2016: Gewinn geringer, alle Teilkonzerne positiv

Railjet der Österreichischen Bundesbahnen; Foto: ÖBB

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Geschäftsjahr 2016 weniger Gewinn erzielt als im Jahr zuvor.

Das EBT des Konzerns lag bei 166,2 Mio. EUR nach 193 Mio. EUR 2015. Alle drei Teilkonzerne der Holding – Personenverkehr, Güterverkehr und Infrastruktur – bilanzierten positiv. Im Personenverkehr wurde ein EBT von 81,9 Mio. EUR erzielt (+4,6 Mio. EUR gegenüber 2015). Die ÖBB-Infrastruktur erwirtschaftete einen Gewinn von 49,6 Mio. EUR (+36,8 Mio. EUR). Der Güterverkehr der Rail Cargo Group (RCG) erreichte ein EBT von 44,3 Mio. EUR (-12,9 Mio. EUR) und ist laut ÖBB erstmals das zweitgrößte Bahnlogistikunternehmen Europas. Mit 244,2 Mio. Fahrgästen erzielte der Schienenpersonenverkehr einen Rekord (knapp 3 % mehr als 2015). Im Nahverkehr lag das Plus bei mehr als 5 Mio., im Fernverkehr bei 0,9 Mio. Fahrgästen. Im Güterverkehr gab es 2016 einen leichten Rückgang der Nettotonnen in Österreich (-1 %), doch verzeichnete RCG deutlich Zuwachs im Ausland (+17 %), wo man in 18 Ländern aktiv ist. Konzernchef Andreas Matthä präsentierte die Zahlen heute (27.04.2017) in Wien. Es war die erste ÖBB-Bilanz des Nachfolgers des nunmehrigen Bundeskanzlers Christian Kern. (as)

 

Artikel Redaktion Eurailpress
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