Vossloh

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2024

Die Vossloh AG setzt die „positive Entwicklung“ der letzten Jahre unverändert fort. Dies teilte der Konzern bei der Vorstellung der Jahresergebnisse 2024 mit.

Das Unternehmen erzielte 2024 einen Rekordauftragseingang sowie eine deutliche Steigerung beim operativen Ergebnis (EBIT). Der Auftragseingang stieg um 12,1 % auf 1,365 Mrd. EUR, ein neues Allzeithoch im Bahninfrastrukturgeschäft von Vossloh. Neben einer zunehmenden Nachfrage in Europa gab es vor allem hohe Auftragseingänge in afrikanischen Ländern. Der Auftragsbestand am 31.12.2024 erreichte mit 836,2 Mio. EUR ebenfalls einen neuen Höchstwert am Ende eines Jahres (Vorjahr: 761,2 Mio. EUR). Der Konzernumsatz erreichte mit 1,210 Mrd. EUR nahezu das Rekordniveau des Vorjahres von 1,214 Mrd. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) überschritt erstmals seit über zehn Jahren wieder die 100-Mio. EUR-Marke, er stieg von 98,5 Mio. EUR in 2023 auf 105,2 Mio. EUR. Die entsprechende Marge stieg auf 8,7 % (Vorjahr: 8,1 %). Die Nettofinanzschulden inkl. Leasingverbindlichkeiten nahmen deutlich auf 137,6 Mio. EUR (31.12.2023: 219,5 Mio. EUR) ab.
Im Geschäftsbereich Core Components erreichte der Auftragseingang einen Wert von 532,5 Mio. EUR (Vorjahr: 542,7 Mio. EUR). Der Auftragsbestand am 31.12.2024 betrug 293,8 Mio. EUR (Vorjahr: 262,1 Mio. EUR). Der Umsatz sank um 15,2 % auf 463,4 Mio. EUR (Vorjahr: 546,7 Mio. EUR), da 2023 von Großprojekten in Mexiko und China geprägt war. Das Ebit belief sich auf 67,6 Mio. EUR nach 69,8 Mio. EUR im Vorjahr, die Marge stieg von 12,8 % auf 14,6 %.
Der Auftragseingang im Bereich Customized Modules stieg um 26,5 % auf 662,8 Mio. EUR (Vorjahr: 524,1 Mio. EUR) und erreichte damit einen historischen Höchstwert. Auch der Auftragsbestand am Jahresende übertraf mit 525,6 Mio. EUR den Vorjahreswert von 461,3 Mio. EUR. Gleichzeitig stieg der Umsatz von 537,4 Mio. EUR auf 561,2 Mio. EUR auf ein neues Allzeithoch. Auch wegen Preisanpassungen stieg das EBIT auf 55,6 Mio. EUR (Vorjahr: 42,7 Mio. EUR). Die EBIT-Marge stieg von 7,9 % auf 9,9 %.
Das Geschäftsfeld Lifecycle Solutions konnte ebenfalls ein starkes Plus von 12,9 % im Auftragseingang auf 198,1 Mio. EUR (Vorjahr: 175,5 Mio. EUR) verzeichnen. Der Auftragsbestand zum Jahresende 2024 lag mit 28,9 Mio. EUR unter Vorjahr (40,8 Mio. EUR). Der Umsatz stieg stark an und erreichte 204,3 Mio. EUR (Vorjahr: 163,5 Mio. EUR). Das EBIT legte deutlich auf 19,0 Mio. EUR (Vorjahr: 11,6 Mio. EUR) zu. Die entsprechende Marge stieg auf 9,3 % (Vorjahr: 7,1 %). (cm)

Artikel Redaktion Eurailpress
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