Recht

Schienenkartell: Auch kommunale Unternehmen geschädigt

Das Schienenkartell hat nicht nur die Deutsche Bahn mit überteuerten Schienen beliefert. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat jetzt die Ermittlungen auf Unternehmen außerhalb des DB-Konzerns ausgedehnt. Es geht um den Verdacht, auch kommunale Unternehmen geschädigt zu haben.

So soll allein die Düsseldorfer Rheinbahn 3 Mio. EUR zu viel für Schienen bezahlt haben, sagte deren Chef Dirk Biesenbach (52) der Bild-Zeitung. Das Kartell soll laut Medienberichten bereits seit 1986 tätig sein. Zudem steht dieser Tage die Entscheidung des Landgerichts Berlin zu Schadensersatzforderungen in einem anderen Kartellverfahren an: 16 geschädigte Unternehmen im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hatten wegen überhöhter Preise bei Fahrstühlen und -treppen geklagt. (cm)

Artikel Redaktion Eurailpress
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