Recht

Österreich: Schienen-Control kann 98 % der Streitfälle schlichten

Bis Ende August gingen rund 490 Beschwerden für das laufende Jahr bezüglich falscher Tickets, Fahrpreiserstattungen oder Verspätungsentschädigungen bei der Schlichtungsstelle ein. Mehr als 370 Mal wurde ein Schlichtungsverfahren eingeleitet.

Die Schienen-Control konnte gut 98 % der Verfahren positiv abwickeln (Gutscheine, in bar oder Reduzierung von Forderungen/Inkassogebühren). Die für die Fahrgäste bisher erzielte Summe an Entschädigungen oder Strafnachlässen beträgt rund 14.300 EUR. Der im Fernverkehr ab 60 Minuten Verspätung geltende gesetzliche Entschädigungsanspruch wurde bei der Buchung von Tickets über die ÖBB-Ticket App bzw. über SMS bislang nicht anerkannt. Das Bahnunternehmen verlangte beim Entschädigungsantrag stets ein Original-Ticket. Die ÖBB-Personenverkehr AG gewährt nun nach Gesprächen mit der Schienen-Control auch für diese Tickets eine Verspätungsentschädigung. (wkz/ri)

Artikel Redaktion Eurailpress
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