Politik

Mittelrheintal: Machbarkeitsuntersuchung zum Lärmschutz

In seiner dritten Sitzung befasste sich der „Beirat leiseres Mittelrheintal“ am 18.06.2013 in Rüdesheim erneut mit seiner zentralen Aufgabe, der Durchführung einer Machbarkeitsuntersuchung. Damit sollen für jede Ortslage im Mittelrheintal technisch geeignete und schalltechnisch wirksame Maßnahmen untersucht werden.

Dazu haben jetzt die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz sowie die Deutsche Bahn einer Vereinbarung zugestimmt, die die Zusammenarbeit bei der Durchführung der Machbarkeitsuntersuchung regelt. Finanziert wird das Projekt durch das Bundesverkehrsministerium. Parallel dazu werden aus dem Infrastrukturbeschleunigungsprogramm II (IBP) des Bundes im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal sowie weiteren Ortslagen zwischen Linz und Wiesbaden in den Jahren 2013 und 2014 zusätzliche Lärmschutztechniken eingesetzt. Aus dem IBP fließen rund 20 Mio. EUR in das Mittelrheintal zur Lärmbekämpfung. So werden auf der linken und rechten Rheinseite auf rund 30 km Schienenstegdämpfer und -abschirmungen installiert, rund 380 Isolierstöße ausgebaut sowie bei Andernach und Koblenz-Oberwerth niedrige Schallschutzwände und bei Weißenthurm eine Gabionenwand errichtet. (cm)

 

Artikel Redaktion Eurailpress
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